Stefanie Mester: Einsatz auf der Intensivstation

Stefanie Mester absolvierte nach dem mittleren Schulabschluss zunächst eine Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten. Sie schloss eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin an. Das Weiterbildungsstipendium nutzte sie für die Fachweiterbildung für Intensivpflege und Anästhesie.

Den ersten Kontakt mit der Pflege hatte Stefanie Mester aus Paderborn bei einem zweiwöchigen Schulpraktikum. Nach der Mittleren Reife stieg sie noch tiefer in das Thema Gesundheit ein: Für das Fachabitur im Gesundheitswesen leistete sie ein Jahrespraktikum in einem Krankenhaus, danach absolvierte Stefanie Mester eine Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten. Sie merkte aber, dass ihr die Arbeit in einem Krankenhaus noch mehr lag, daher schloss sie eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin an, die sie ebenfalls mit Bestnoten abschloss. Stefanie Mester freute sich, dass sie direkt zum Berufsstart auf der Intensivstation einsteigen konnte: „Die Intensivmedizin ist so spannend, dass ich da unbedingt hin musste.“

Bei einer Internetrecherche fand Stefanie Mester das Weiterbildungsstipendium und bewarb sich bei der SBB erfolgreich um die Förderung. Das Stipendium nutzte Stefanie Mester für die zweijährige Fachweiterbildung für Intensivpflege und Anästhesie. „Das Weiterbildungsstipendium hat mir sehr geholfen, ohne die Unterstützung hätte ich diese Weiterbildung erst in fünf oder sechs Jahren machen können.“

Die Anleitung von neuen Kolleginnen und Kollgen ist ein neuer Arbeitsfokus.

Nach Abschluss der Weiterbildung ist der Aufgabenbereich von Stefanie Mester noch vielfältiger geworden: „Unsere Station wird größer. Ein zusätzlicher Fokus meiner Arbeit ist die Anleitung von neuen Kolleginnen und Kollegen, denn in der Intensivmedizin gibt es auch in der Pflege viele Besonderheiten, auf die wir achten müssen. Das ist für die Patienten lebenswichtig.“

Für den Beruf und für die Weiterbildung würde sich Stefanie Mester jederzeit wieder entscheiden. Ihr Tipp für Berufseinsteiger: „Strengt euch in der Ausbildung an und versucht einen möglichst guten Abschluss zu machen, denn das lohnt sich später auf jeden Fall.“