Fluggerätmechaniker mit Neugier auf mehr

Martin Lipski arbeitet als Fluggerätmechaniker in Nordenham unter anderem in der Montage des Langstreckenflugzeugs Airbus A-360. Eine verantwortungsvolle Aufgabe, aber der Berufseinsteiger will noch dazulernen und sich beruflich weiterentwickeln.

Nach einem besonders guten Ausbildungsabschluss bewarb er sich bei der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer erfolgreich um ein Weiterbildungsstipendium. Bis zu 7.200 kann er nun für die Kosten für anspruchsvolle Weiterbildungen abrufen. Da in seinem Arbeitsbereich gute Englischkenntnisse wichtig sind, war seine erste geförderte Maßnahme ein Englisch-Intensivsprachkurs, den er auf der Insel Malta absolvierte. Inzwischen hat Martin Lipski die Weiterbildung zum Technischen Betriebswirt begonnen, für die er einen Großteil der Fördermittel verwenden wird.

Die Oldenburgische IHK hat auf der Website einen Erfahrungsbericht veröffentlicht.

Shvan Taha Abdulrahman: "Man muss ein Ziel verfolgen"

Shvan Taha Adulrahman mit dem früheren Bundespräsidenten Wulff
Shvan Taha Adulrahman mit dem früheren Bundespräsidenten Wulff

Seine Ausbildung zum Fahrzeuglackierer beendete Shvan Taha Abdulrahman mit einem guten Abschluss. Beim Leistungswettbewerb PLW ("Profis leisten was") des Handwerks startete er dann richtig durch und wurde zuerst Kammersieger und danach dritter Landessieger in Bayern. Damit konnte er sich bei der Handwerkskammer für Mittelfranken erfolgreich um ein Weiterbildungsstipendium bewerben, das er für die Vorbereitung zur Meisterprüfung nutzte. Zusätzlich machte er auch den Betriebswirt im Handwerk.

Inzwischen ist Shvan Taha Abdulrahman Mitglied der Abteilungsleitung in der Lackierwerkstatt einer großen Autohandelskette. Die beruflichen Qualifikationen eröffneten ihm aber auch - ohne Abitur - den Zugang zu einem berufsbegleitenden Studium zum Bachelor of Business Administration. „Man muss ein Ziel verfolgen", betont er. "Aber das ist nicht der Sinn des Lebens, sondern nur ein wichtiger Teil davon.“

Artikel in der Deutschen Handwerkszeitung

"Man muss manchmal kämpfen" - Die Kauffrau Katharina Knobloch

Foto: IHK Oldenburg

Nach vielen Schwierigkeiten in der Schulzeit, die sie mit dem Hauptschulabschluss beendete, hatte Katharina Knobloch aus Vossberg bei Oldenburg die Chance zu einer Ausbildung zur Verkäuferin. In der Ausbildung startete sie durch und bestand die Berufsabschlussprüfung mit einem glatten "sehr gut". Katharina Knobloch setzte noch eins drauf und schloss auch die Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel mit 88 Punkten ab.

Das waren gute Voraussetzungen für eine Bewerbung um ein Weiterbildungsstipendium. Nun ist Katharina Knobloch nicht nur eine der 60 neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer, sondern im 25. Jahr des Förderprogramms für berufliche Talente sogar die tausendste Stipendiatin, die allein diese IHK aufnehmen konnte.

"Manchmal kann ich gar nicht glauben, was ich alles erreicht habe", sagt Katharina Knobloch. Inzwischen hat sie mit Unterstützung des Weiterbildungsstipendiums den Lehrgang zur Handelsfachwirtin begonnen.

Die Zeitung "Wildeshauser Anzeiger" veröffentlichte ein Porträt der Stipendiatin:
Artikel als PDF-Datei (2 MB)

Beruflich und sportlich am Ball: Die Steuerberaterin Stefanie Lübbert

Foto: Steuerberaterkammer Westfalen-Lippe

Beim Handball steht Stefanie Lübbert im Tor, aber auch bei ihrer beruflichen Entwicklung hat sie den Ball im Griff. Nach einem hervorragenden Abschluss ihrer Ausbildung zur Steuerfachangestellten bewarb sich Stefanie Lübbert erfolgreich um ein Weiterbildungsstipendium. Sie nutzte die Förderung für die kontinuierliche Weiterbildung. Kürzlich erhielt sie nun von der Steuerberaterkammer Westfalen-Lippe die Bestellungsurkunde zur Steuerberaterin.

Noch als Stipendiatin wirkte Stefanie Lübbert vor einigen Jahren bei einem Film zum Weiterbildungsstipendium mit. Schon zu dieser Zeit hatte sie ihr jetzt erreichtes berufliches Ziel fest im Blick. Wir gratulieren und wünschen für den weiteren Weg alles Gute!

Zum Artikel der Steuerberaterkammer Westfalen-Lippe

Chance genutzt: Die Industriekaufrau Carolin Kröger

Die Zeitschrift Oldenburgische Wirtschaft berichtete über die Stipendiatin Carolin Kröger. Die Industriekauffrau aus dem niedersächsischen Molbergen bewarb sich nach ihrem Ausbildungsabschluss bei der IHK Oldenburg erfolgreich um ein Weiterbildungsstipendium.

Die Förderung nutzte Carolin Kröger für ein berufsbegleitendes Bachelorstudium in Business Administration. Dazu kam ein Intensiv-Sprachkurs in London. Die erweiterten Kenntnisse kann Carolin Kröger gut im Unternehmen ihrer Familie einsetzen: Sie vertreibt ein vielfältiges Angebot an Tapeten in die ganze Welt.

Artikel in der Zeitschrift Oldenburgische Wirtschaft als PDF-Datei


Stipendiat Valmir Dobruna holt Gold bei den EuroSkills

Gleich zwei Goldmedaillen kann der Stuckateur Valmir Dobruna von den EuroSkills 2014 im französischen Lille mit nach Hause nehmen: Zusammen mit seinem Teamkollegen Marc Armbrüster wurde er Europameister für die Wettbewerbsleistungen in seinem Handwerk, zugleich wurden die beiden auch als beste Teilnehmer des deutschen Teams ausgezeichnet.

Genau 450 junge Fachkräfte aus 25 Ländern traten bei der Europameisterschaft der Berufe in 41 Wettkampfdisziplinen gegeneinander an. Über 90.000 Besucher kamen an den drei Wettkampftagen in den Grand Palais de Lille, um berufliche Spitzenleistungen zu bestaunen.

Der 22-jährige Valmir Dobruna aus Ilvesheim bei Mannheim und sein Teamkollege ließen sich vom Besucheransturm nicht irritieren. Millimetergenau bauten sie Trockenwände, auf denen sie mit handwerklicher Fertigkeit und mit Blick für kreative Gestaltung Stuck und Dekorationen anbrachten.

Valmir Dobruna kam als Vierjähriger mit Eltern und Geschwistern aus dem Kosovo nach Deutschland. Die Hauptschule schloss er als Stufenbester ab, nach einer Ausbildung zum Maler und Lackierer setzte er die Spezialisierung zum Stuckateur noch obendrauf. Die Gesellenprüfung schloss er mit Note 1,5 als bester im Rhein-Neckar-Kreis ab. Mit diesem Spitzenabschluss bewarb er sich bei der Handwerkskammer Mannheim erfolgreich um ein Weiterbildungsstipendium. Das Stipendium nutzt Valmir Dobruna für die Lehrgänge zur Vorbereitung auf die Meisterprüfung, die er im Frühjahr 2015 ablegen möchte.

Die Tageszeitung Mannheimer Morgen berichtete in einem Artikel über den Medaillengewinner.
Artikel „Doppeltes Gold für Stuckateur“ als PDF-Datei (2 MB)

 

 

Schritt für Schritt: Fabian Ruscher ist Techniker für Landbau

F.Ruscher (Foto: Karsten Bähr)

Mit der Traumnote 1,2 schloss Fabian Ruscher aus dem sächsischen Bauda seine Ausbildung zum Landwirt ab. Ein solches Ergebnis animiert zum Weiterlernen: Der Entschluss den Abschluss zum staatlich geprüften Techniker für Landbau anzuschließen, stand bald fest. Bestärkt wurde Fabian Ruscher bei seinen beruflichen Plänen auch von seinem Chef bei der Agrargenossenschaft Bauda, der dem Berufseinsteiger auch den Tipp gab, eine Bewerbung um ein Weiterbildungsstipendium zu versuchen.

Fabian Ruscher wurde von der zuständigen Stelle beim Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie in das Weiterbildungstipendium aufgenommen und konnte mit der Förderung einen guten Teil der mit seiner dreijährigen berufsbegleitenden Weiterbildung verbundenen Kosten finanzieren. Der Besuch der Fachschule in Freiberg-Zug erfolgte nach dem "Wintermodell" bei der die Schulzeit auf das Winterhalbjahr konzentriert ist und die Fachschüler im Sommer im Betrieb arbeiten können. Seine Abschlussarbeit verfasste Fabian Ruscher nach Absprache mit seiner Agrargenossenschaft über das Thema Fruchtfolge und regte im Betrieb den Anbau von Sojabohnen an.

Die Bauernzeitung berichtete in einem ausführlichen Artikel über Fabian Ruschers Berufsweg und die Pläne für die Zukunft:

Artikel in Bauernzeitung / Junges Land

 

 

500ste Altenpflegerin im Weiterbildungsstipendium

Eva Willms erhält als 500ste Altenpflegerin ein Weiterbildungsstipendium. Im Heinsberger Pflegeheim „Haus Waldenrath“ überreichte Wiegand Uebach, Bereichsleiter der SBB, der Stipendiatin eine Urkunde.

Die Stipendiatin nutzt die Förderung, um sich für die Leitung eines Wohnbereichs zu qualifizieren. „Ich freue mich riesig. Mit dem Weiterbildungsstipendium habe ich die Chance, im Beruf einen großen Schritt zu machen“, so die Stipendiatin. Nach der Mittleren Reife erlernte Frau Willms den Beruf der Altenpflegerin und erreichte in der Prüfung die Gesamtnote 1,6. Seit 2010 arbeitet sie bei der Alten- und Pflegeheime St. Josef gGmbH. Frau Willms ist in ihrem Beruf hoch motiviert. Auf eigene Initiative absolvierte sie bereits neben der Berufstätigkeit die Weiterbildung zur Praxisanleiterin.

Die Chancen, als Altenpflegerin oder Altenpfleger einen Platz im Weiterbildungsstipendium zu erhalten, sind im Vergleich zu anderen Berufsgruppen nach wie vor sehr gut. Daher der Appell von Wiegand Uebach, Leiter des Bereichs Gesundheitsfachberufe der SBB: „Informieren Sie Ihre Mitarbeiter über das Programm, zeigen Sie ihnen die Möglichkeiten auf, die die Förderung bietet.“

Die Zeitschrift "Altenpflege" führte mit Eva Willms ein Interview:
Interview als PDF-Datei (850 KB)



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