Auszeichnungen für Bundessieger aus vielen Berufen

Bestenehrungen des Handwerks und des DIHK - Die SBB informierte über die Stipendien für berufliche Talente

DIHK-Bestenehrung mit Bundespräsident Steinmeier (Foto: DIHK / Michael Ebner).

Interessierte informierten sich bei der PLW-Schlussfeier am Infostand der SBB (Foto: SBB)

Junge Fachkräfte aus mehreren hundert Berufen erhielten in den ersten Dezembertagen in Berlin Ehrungen für berufliche Spitzenleistungen. Aus ganz Deutschland waren die Besten ihres Fachs angereist. Die SBB informierte bei den Veranstaltungen über das Weiterbildungsstipendium und das Aufstiegsstipendium.

"Die nächste Generation" war das Motto der Schlussfeier des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) zu den bundesweiten Berufswettbewerben "Profis leisten was" (PLW) und "Die gute Form". Vom Bootsbauer bis zur Zahntechnikerin waren 130 Bundessieger aus vielen Berufe dabei. Die Festrede hielt Elke Büdenbender, die Ehefrau des Bundespräsidenten. "Sie alle haben ihren individuell passenden Weg ins Berufsleben gefunden. Beweis dafür ist ihr Erfolg! Sie sind nicht nur Siegerinnen und Sieger, sondern 130 inspirierende Vorbilder für andere", betonte Büdenbender.

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) ehrte bei einer Festveranstaltung 213 Bundesbeste in 205 Ausbildungsberufen. Denn sechsmal erreichten zwei Beste im gleichen Ausbildungsberuf die exakt gleiche Punktzahl in ihren Prüfungsergebnissen. Drei von ihnen hatten in ihrer Ausbildungsprüfung sogar die unschlagbare Punktzahl von 100 erreicht. Die Festrede hielt Frank Walter Steinmeier, Bundespräsident und Ehemann von Elke Büdenbender.

Die SBB beteiligte sich an den Bestenehrungen mit einem Informationsstand zu den Stipendienprogrammen für berufliche Talente. Die Bundessieger haben gute Chancen bei der Bewerbung um ein Weiterbildungsstipendium für Berufseinsteiger. Für die Bewerbung qualifiziert aber auch eine Gesamtnote der Ausbildungsprüfung von besser als "gut", eine Platzierung unter den ersten drei bei einem beruflichen Wettbewerb auf Landesebene oder auch ein begründeter Vorschlag des Arbeitgebers oder der Berufsschule.

Wer schon mehrere Jahre Berufserfahrung gesammelt hat, kann sich außerdem um eine Studienförderung durch das Aufstiegsstipendium bewerben. Bei diesem Programm sind für die Bewerbung ebenfalls besondere berufliche Leistungen gefragt - es braucht aber auch hier kein Bundessieg sein.