Gesundheits- und Krankenpflegerin aus Paderborn ist die 2000ste Stipendiatin in ihrem Beruf

Melanie Bartsch-Heckenbücker (SBB) und die Stipendiatin Stefanie Mesters (Foto: Gerd Vieler)

Stefanie Mester aus Paderborn ist die 2000ste Gesundheits- und Krankenpflegerin, die ein Weiterbildungsstipendium erhält. Eine Feierstunde im Paderborner Brüderkrankenhaus St. Josef würdigte die Stipendiatin und den Meilenstein im Förderprogramm für junge berufliche Talente. "Der Berufsbereich Gesundheitswesen unterliegt im Besonderen einem ständigen Wandel, deshalb ist eine weitere berufliche Qualifizierung sehr wichtig", betonte Melanie Bartsch-Heckenbücker von der SBB. "Wer sich beruflich entwickeln will, muss auf dem neusten Stand bleiben. Hieraus ergeben sich neue Arbeits- und Aufgabenbereiche."

Die frisch aufgenommene Stipendiatin möchte die Förderung für eine Fachweiterbildung in Intensivpflege und Anästhesie nutzen. „Dank des Stipendiums erfüllt sich für mich ein großer Traum, denn so konnte ich bereits in diesem Frühjahr, nach zwei Jahren Erfahrung auf der Intensivstation, die Fachweiterbildung in Angriff nehmen“, sagt Stefanie Mester. Nach der Mittleren Reife absolvierte Stefanie Mester zunächst eine Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten. Weil sie noch tiefer in die Medizin einsteigen wollte, schloss sie eine zweite Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin an, die sie beim Brüderkrankenhaus in Paderborn durchführte. Mit ihrem hervorragenden Ausbildungsabschluss bewarb sie sich erfolgreich um ein Weiterbildungsstipendium – das gibt ihr nun finanziellen Rückhalt für die berufsbegleitende Qualifizierung.