Patrick Ristaus beruflicher Weg begann mit einer Ausbildung als Rettungsassistent, die er als Prüfungsbester seiner Klasse abschloss. Mehrere Jahre arbeitete er im Rettungsdienst, unter anderem auch in der Ausbildung. Das weckte seinen Wunsch, selbst noch tiefer in die Materie zu gehen und ein Studium zu beginnen.
Im ersten Semester seines Bachelorstudiums im Studiengang Pflege- und Gesundheitsförderung an der Evangelischen Hochschule Darmstadt erfuhr Patrick Ristau vom Aufstiegsstipendium und bewarb sich erfolgreich um die Studienförderung. Nach einem hervorragenden Bachelorabschluss erhielt er die Weiterförderung für das Masterstudium in Pflegewissenschaften, ebenfalls an der Evangelischen Hochschule. Auch nach dem Masterstudium blieb Patrick Ristau der SBB verbunden und engagiert sich heute als ehrenamtlicher Juror bei den Auswahlgesprächen zum Aufstiegsstipendium.
Seine Zeit als Stipendiat bei der SBB sieht Patrick Ristau als prägend für seine Entwicklung:
„Ohne die Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung wäre mein Werdegang vom Notfallsanitäter zum Hochschullehrer sicher nicht so verlaufen und vielleicht sogar gar nicht möglich gewesen – noch heute profitiere ich als ehemaliger Stipendiat von den bereichernden Erfahrungen und meinem Netzwerk aus der ideellen Förderung der SBB.“
In seiner akademischen Laufbahn folgten die Promotion an der Universität Witten/Herdecke sowie ein weiteres Masterstudium in Public Health an der Jade Hochschule in Oldenburg. Beruflich engagierte er sich in verschiedenen verantwortlichen Positionen in Forschung und Lehre: als Ausbildungs- und Schulleiter an Rettungsdienstschulen, in der Versorgungsforschung als wissenschaftlicher Koordinator des Deutschen Reanimationsregisters sowie als Postdoc im Bereich der Forschung und Lehre in der Pflege am Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie der Universität zu Lübeck.
Für seine neuen Aufgaben als Professor an der TH Deggendorf wünschen wir vom Team der SBB alles Gute – und freuen uns, dass Patrick Ristau trotz vielfältiger Verpflichtungen der SBB als Juror erhalten bleibt.