Kunst aus Halle im Museum KOLUMBA in Köln

Stipendiat Thomas Kobler ist einer der beteiligten Künstler

Viel Raum für die Werke der Ausstellung im Museum KOLUMBA (Foto: Thomas Kobler)

Die Ausstellung "Aufbrüche '89" ist das Ergebnis einer Kooperation der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle mit dem KOLUMBA, dem Kunstmuseum des Erzbistums Köln.

Zehn Studierende und Sabine Golde, Professorin für Buchkunst an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, hatten Ende 2019 die Gelegenheit, eine Woche im KOLUMBA Kunstmuseum Köln zu arbeiten. Angeregt von der laufenden Jahresausstellung Aufbrüche 1919 49 69ff. dachten einige an weitere Aufbruchsituationen und entwickelten Arbeiten zu Erfahrungen, Erinnerungen und Geschichten um 1989 und bezogen sich auf Künstler und Themen des Bauhauses. Andere Studierende bezogen sich – zum Beispiel in einer Tanzperformance – auf Museumswerke oder ließen sich von Peter Zumthors Museumsarchitektur inspirieren.

Unter den Ausstellenden ist Thomas Kobler, der für sein Studium an der Kunsthochschule Halle Unterstützung durch das Aufstiegsstipendium erhält. Nach dem Schulabschluss mit der mittleren Reife absolvierte er eine Ausbildung zum staatlich geprüften Grafikdesigner am Berufskolleg für Grafik Design in Ulm. Für fast sieben Jahre arbeitete er im erlernten Beruf, zuerst bei einer Agentur in Friedrichshafen, später als freier Grafiker in Leipzig. Dann bewarb er sich erfolgreich um ein Studium an der Kunsthochschule in Halle und ebenso um ein Aufstiegsstipendium für Berufserfahrene.

Die Ausstellung ist noch bis zum 13 Juli im Museum KOLUMBA zu sehen:

Kolumbastraße 4, 50667 Köln / Mittwoch bis Montag, 12 bis 17 Uhr (Dienstag geschlossen)

Infos auf der Website der Kunsthochschule Halle

Website des Kunstmuseums KOLUMBA