Stipendiatin Laura Freidank auf dem Weg zur Industriemeisterin

Laura Freidank an ihrem Arbeitsplatz (Foto: Andreas Burmann)

Die Chemie hatte Laura Freidank schon während ihrer Schulzeit fasziniert. Beim Chemiestudium fehlte ihr aber der Bezug zur Praxis. Daher entschied sie sich für eine Ausbildung zur Chemikantin und fand in einem Unternehmen in Wilhelmshaven einen Ausbildungsplatz.

Am Beruf gefällt ihr besonders die Vielfältigkeit: "Viele denken, dass sich die Tätigkeit hauptsächlich im Labor abspielt. Tatsächlich arbeiten Chemikanten in der chemischen Industrie draußen in großtechnischen Anlagen. Dort kontrollieren wir die Prozesse, führen Probenahmen durch und fahren Produktionsanlagen an und ab. In der Messwarte werden über die Prozessleittechnik unter anderem die Temperaturen, Drücke und Flüsse überwacht und geregelt. Gegebenenfalls müssen wir draußen eingreifen."

Nach einem hervorragenden Ausbildungsabschluss wurde Laura Freidank vom Unternehmen übernommen. Sehr früh war für sie klar, dass sie noch mehr lernen wollte. Mit Unterstützung des Weiterbildungsstipendiums absolviert sie nun die Lehrgänge zur Industriemeisterin.

Mehr zu ihrem Beruf und zu ihren Plänen erzählt Laura Freidank in einem Interview.
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