SBB beim Junge Pflege Kongress in Erfurt

Viele Interessierte kamen zum Infostand

"Wir für eine starke Pflege!", so lautete das Motto des Junge Pflege Kongresses in Erfurt. Die SBB war mit dabei und informierte über die Möglichkeiten des Weiterbildungsstipendiums für Berufseinsteiger in den Pflegeberufen.

Mehr als 500 Teilnehmende waren zum Kongress am Veranstaltungsort "Alte Parteischule" gekommen. Im großen Hörsaal, dem Audimax, gab es eine große Bandbreite an Vorträgen und Präsentationen. Einige der Themen regten zum Nachdenken an: „Fertig machen, lagern, füttern“ – der WortSchatz Pflegender auf dem Prüfstand, so der Titel eines Vortrags von Julian-Anselm Bayer, Bildungsreferent an der Bayerischen Pflegeakademie, in dem er kritisch beleuchtet, wie schon allein in der Pflege häufig verwendete Ausdrücke ein prägendes Bild zum Verhältnis von Pflegenden und Gepflegten erzeugen. Die Chancen und Herausforderungen der Integration Geflüchteter in der beruflichen Pflege thematisierte ein Vortrag von Jonas Hylla. Sehr lebhaft wurde es bei der "ScientificClinicClownsMagic-Präsentation" von Pflegewissenschaftler (und Clown) Prof. Dr. Michael Bossle und der Künstlerin und KlinikClown Charlotte Liepelt.

Viele junge Pflegekräfte informierten sich am Stand der SBB über das Weiterbildungsstipendium für Berufseinsteiger, aber auch über das Aufstiegsstipendium, die Studienförderung für Berufserfahrene. Für manche war es überraschend, dass mit dem Weiterbildungsstipendium sowohl Fachweiterbildungen als auch fachübergreifende Lehrgänge gefördert werden können, wie etwa ein Intensivsprachkurs im Ausland.

Interesse an den Stipendien für berufliche Talente gab es auch bei teilnehmenden Expertinnen und Experten der Fachschulen, Hochschulen und Universitätskliniken. Mehrere von ihnen kündigten an, in ihrem Umfeld auf die Förderungen hinzuweisen.