Stefanie Schneider: „Einfach Wohnen.“ - Produkte und Service im Wohnbereich

In der heutigen Arbeitswelt steigt die Zahl moderner Nomaden, für die häufige Ortswechsel zur Normalität gehören. Stefanie Schneider setzt hier mit ihrem Projekt „Einfach Wohnen.“ an, das sie als Bachelorthesis zu ihrem Studium in Produktgestaltung an der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd entwickelte.

Die Ausgangssituation: Wenn aufgrund der Arbeits- und Lebensumstände häufige Umzüge erforderlich sind, gestaltet sich der Umgang mit Möbeln oft schwierig. Gründe dafür sind beispielsweise die geringe Anpassbarkeit der Möbel an die veränderte Lebenssituation, die mindere Qualität oder der aufwändige Transport und die komplizierte Montage.

Die Idee: Für ihre Bachelorthesis entwarf Stefanie Schneider ein Gesamtkonzept von hochmobilem Mobiliar und zugleich ein Servicekonzept, das die Bedürfnisse der Zielgruppe aufgreift. „Einfach Wohnen.“ bietet seinen Kunden hohe Flexibilität bei der Möbelnutzung. In der Filiale und auf der Webseite stehen Regal, Kleideraufbewahrung, Bett und Tisch zur Auswahl.

Diese können gekauft oder gemietet, erweitert oder reduziert werden. Serviceleistungen wie die Planung der Einrichtung, den Transport, den Auf-und Abbau, die Veränderung sowie die Rücknahme der Möbel werden angeboten. Was in Anspruch genommen wird, entscheidet der Kunde. Menschen die „Einfach Wohnen.“ nutzen, profitieren von neuen Möglichkeiten, hoher Flexibilität und nachhaltiger Möbelnutzung.

Das Mobiliar ist individuell anpassbar und konfigurierbar. Die Gestaltung ist zeitlos, simpel und funktional. Die Möbel sind qualitativ hochwertig, nachhaltig produziert und einfach zu reparieren.

Im Rahmen ihrer Bachelorthesis blieb Stefanie Schneider nicht nur beim Produktentwurf, sondern erstellte Prototypen der mobilen Möbel, die praktisch nutzbar sind.

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Stefanie Schneider lernte den Beruf der Keramikerin und absolvierte später die Weiterbildung zur Keramikgestalterin an der Fachschule für Keramik in Höhr-Grenzhausen. Bei führenden Unternehmen in der Designindustrie für Porzellan und Keramik arbeitete sie unter anderem als Artefactur Leiterin, als Entwicklerin und Anwendungstechnikerin sowie zuletzt als Produktentwicklerin und zugleich im technischen Vertrieb.

Mit Unterstützung des Aufstiegsstipendiums studierte Stefanie Schneider an der Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd im Studiengang Produktgestaltung, den sie mit der Gesamtnote 1,5 abschloss. An der Hochschule arbeitet sie inzwischen als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt „Nachhaltige Raumgestaltung“. Dem Keramikerhandwerk bleibt sie dennoch verbunden: Parallel zum Studium absolvierte sie die Meisterlehrgänge und darf sich zusätzlich zu Ihrem Bachelor-Abschluss nun auch Keramikmeisterin nennen.

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