Studienkolleg: „Wer, wenn nicht ich? – Mut zur Führung und Verantwortung“

Das Stipendiatenkolleg 2020 fand online statt.

Komplexe Veränderungen im Beruf, im eigenen Leben oder in der Gesellschaft anstoßen, Verantwortung für sich und für andere übernehmen, Vielfalt erkennen und nutzen: Mit diesen und vielen weiteren Themen aus dem Bereich Führungsverantwortung und Führungskompetenzen beschäftigten sich rund 70 Teilnehmende, darunter gut 40 Stipendiatinnen und Stipendiaten der SBB, während des Stipendiatenkollegs „Wer, wenn nicht ich? – Mut zur Führung und Verantwortung“ am vergangenen Wochenende. Im Vordergrund der Veranstaltung stand der Austausch über gesellschaftliche Gestaltung und Karriereplanung zwischen den Geförderten und Führungskräften aus der Praxis. Wegen der aktuellen Corona-Beschränkungen fand die Veranstaltung online statt. Das bislang größte Online-Seminar in der ideellen Förderung des Aufstiegsstipendiums wurde gemeinsam von der SBB und dem Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds organisiert. Durchgeführt wurde die Veranstaltung von der unabhängigen und gemeinnützigen Organisation Common Purpose.

Als Einstieg in das neue Online-Format hatten die Stipendiatinnen und Stipendiaten schon im Vorfeld der Veranstaltung die Möglichkeit, sich den anderen Teilnehmenden über digitale Pinnwände vorzustellen und ihre Erwartungen zu teilen. Genauso interaktiv war auch das gesamte Online-Programm gestaltet:

Den Startimpuls für die Veranstaltung gab am Freitagvormittag Marianne Ballé Moudoumbou (u.a. Sprecherin des Vorstands der Pan-African Women’s Empowerment and Liberation Organisation, PAWLO), mit der die Teilnehmenden über Begegnung mit Unterschiedlichkeit und Vielfalt im Führungskontext sprachen.

Am zweiten Tag fanden „Vor-Ort-Besuche“ bei Führungskräften aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen und Karrierephasen statt, die aufgrund der aktuellen Lage in den virtuellen Raum verlegt wurden. Die Studierenden lernten die Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger hier in Kleingruppen kennen und diskutierten mit ihnen über Handlungsspielräume und Einflussmöglichkeiten in ihren Positionen.

Am dritten Tag stand während virtueller „Tischgespräche“ der Austausch mit Führungskräften aus der Wirtschaft, dem öffentlichen und dem gemeinnützigen Sektor über Lebens- und Karriereplanung im Fokus.

Während der dreitägigen Veranstaltung gab es immer wieder die Möglichkeit, sich mit der gesamten Gruppe zu den verschiedenen neuen Eindrücken und zu eigenen Erfahrungen in Plenardiskussionen, Kleingruppen oder auch bei Tandemaufgaben auszutauschen. Die Ergebnisse wurden auf digitalen Pinnwänden festgehalten. Ein gemeinsames Kochen (miteinander geteilte Rezepte) und aktive Pausen mit Yogaübungen rundeten das Online-Programm ab.

Am Ende der Veranstaltung konnten die Stipendiatinnen und Stipendiaten viele Impulse und Inspiration für ihre Lebens- und Karriereplanung mitnehmen, neue Fähigkeiten hinzugewinnen, die ihnen dabei helfen sollen selbst gestalterisch tätig zu werden, sowie viele neue Kontakte knüpfen.