Vom Kinderpfleger zum Juristen: „Ich dachte, dass ich nie für ein Stipendium infrage käme“

Nach seinem Hauptschulabschluss absolvierte Jan Resch zwei Ausbildungen: zuerst zum Kinderpfleger und später zum Erzieher. Nach mehreren Berufsjahren in der Jugendhilfe und im offenen Ganztagsbereich entschied er sich, Jura zu studieren.

"Jura war schon immer mein geheimer Wunsch", erinnert er sich. "Ich ging aber davon aus, dass mir die Hochschulzulassung fehlte, bis ich feststellte, dass ich mit meiner Erzieher-Ausbildung auch dafür die Voraussetzung erfüllte. Da war für mich klar, dass ich es auch machen musste."

Zur Finanzierung des Studiums recherchierte Jan Resch nach Stipendien und fand das Aufstiegsstipendium: "Ich war beindruckt, dass es extra ein Stipendium für Studierende gibt, die aus dem Berufsleben kommen. Vorher dachte ich trotz meiner guten Ausbildungsnoten, dass ich nie für ein Stipendium infrage käme. Im Sommer vor dem Beginn meines Studiums erhielt ich dann die Zusage von der SBB."

Erfolgreich bewarb sich Jan Resch auch um einen Studienplatz an der Universität Kiel. Mit Ausdauer und Engagement schaffte er das Studium mit einem guten Abschluss und befindet sich derzeit im Referendariat.

Mehr zu seinem Berufsweg und zum Studium erzählt Jan Resch in einem Interview.
Zum Interview...